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Wohnungsübergabe: beim Umzug doppelt nötig


Wohnungsübergabe beim Umzug

Sie haben ein neues Zuhause gefunden? Gerade in und um Hamburg ist damit meist eine nervenaufreibende Zeit der Suche endlich zu Ende gegangen. Hinzu kommt: Der Umzug an sich fordert viel Zeit, Kraft und Nerven, und viele Umzugsaspekte müssen zugleich bedacht werden. Kein Wunder, dass da auf den Zustand der neuen und der alten Wohnung gerne zu wenig geachtet oder schlicht die nötige Beweissicherung hinsichtlich des Wohnungszustands vernachlässigt wird. Das aber kann sich schnell rächen. Nervige Rechtsstreitigkeiten und unnötige Kosten sind gegebenenfalls die Folgen. Ordentliche Wohnungsübergaben sind unerlässlich. Nachfolgend haben wir für Sie ein paar Tipps zur Wohnungsübergabe zusammengestellt.

Verpflichtungen bei Wohnungsräumung prüfen
Es gilt: Die alte Wohnung ist entsprechend der im Mietvertrag festgelegten Regelungen zu hinterlassen. Wir empfehlen deshalb, den alten Mietvertrag vor dem Auszug diesbezüglich durchzugehen. Damit auch wirklich alle Punkte erledigt sind sowie keine unnötige Arbeit geleistet wird. Zudem noch unser Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter! Das kann Zeit, Geld und Aufwand sparen, etwa wenn zwar im Mietvertrag steht, dass Sie die Wände frisch weißen müssen, der Vermieter jedoch entweder mit dem Ist-Zustand der Wände zufrieden ist oder aber ohnehin eine Wohnungssanierung ansteht, bevor der nächste Mieter einzieht. Außerdem ist es hilfreich, auch den neuen Mietvertrag, vor dem Leisten der Unterschrift, im Hinblick auf Verpflichtungen beim Auszug zu prüfen, denn beim Einzug mag man an einen Auszug für gewöhnlich zwar nicht denken, doch kommt zumeist doch irgendwann der Tag, an dem er ansteht. Und dann ist man froh, wenn man überzogene Verpflichtungen aus dem Vertrag hat streichen lassen.

Alte Wohnung: leerräumen, besenrein hinterlassen, evtl. Wände streichen
Üblich ist: Die alte Wohnung muss besenrein und leergeräumt (hier auch Keller und Dachboden nicht vergessen!) übergeben werden. Zudem sind oft auch die Wände frisch zu streichen (meist in Weiß) sowie Bohrlöcher und sonstige beigebrachte „Beschädigungen“ zuvor mit Gips zu beseitigen. Je nach Mietvertrag stehen auch weitere Aufgaben an, z. B. Streichen der Heizkörper. Die ausreichende Renovierung der alten Wohnung ist folgerichtig von Beginn an in die Umzugsplanung mit einzubeziehen.

Neue Wohnung: Übergabezustand vorab klären
Für Ihre neue Wohnung erkundigen Sie sich am besten im Vorfeld schon bei Ihrem Ver- resp. Vormieter nach dem Zustand, in dem Sie sie erhalten werden. So lassen sich unliebsame Überraschungen leicht vermeiden (wenn Sie etwa von frisch gestrichenen Wänden und Türen sowie neu lackierten Heizkörpern ausgehen, Ihr Vormieter die Wohnung aber ohne neue Farbaufträge hinterlässt).

Übergabeprotokoll: bei Ein- und Auszug unentbehrlich
Bei der Übergabe Ihres alten Domizils sollten Sie auf ein Übergabeprotokoll nicht verzichten. In ihm wird der Wohnungszustand inklusive Mängeln festgehalten. Am besten steht hier auch gleich drin, was von Ihrer Seite aus noch zu leisten ist – oder aber eben auch, dass alles in Ordnung ist und Sie gar nichts mehr leisten müssen. Dieses Protokoll ist von Ihnen sowie Ihrem Vermieter zu unterschreiben und sorgt dann für Rechtssicherheit. Unser Tipp: Fotografieren Sie auch einfach rasch die leergeräumte Wohnung vor der Übergabe. Das kostet nur wenige Minuten, kann Ihnen im Streitfall aber sehr viel bringen. Denn so können Sie z. B. leicht beweisen, dass Umzugsmacken an Wänden oder Türrahmen erst beim Einzug Ihrer Nachmieter entstanden sind und Sie haftungstechnisch nicht betreffen.
Details, die im Übergabeprotokoll, neben dem Gesamtzustand der Wohnung und der einzelnen Wohnräume, auf jeden Fall vermerkt werden sollten: die Zählerstande (Heizung, Wasser, Strom), Zahl und Art der rücküberreichten Schlüssel, Sonderausstattungen der Wohnung und entdeckte Mängel (mit möglichst genauer Umfangangabe; dazu hier am besten auch Fotos anfertigen).

Schlüsselübergabe nur direkt an den Vermieter
Die Schlüsselübergabe muss direkt an den Vermieter bzw. seinen beauftragten Vertreter erfolgen. Eine Übergabe an den Nachbarn oder den Nachmieter reicht nicht aus. Sie mag zwar nicht unüblich sein, schafft aber Rechtsunsicherheit. Wir als Umzugsprofis raten Ihnen deswegen davon ab. Damit alles ordentlich erledigt ist und Sie nach dem Umziehen einfach nur Ihr neues Zuhause genießen können.


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