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Umziehen mit Kindern


Umzug mit Kindern

Als besondere Herausforderung erscheint oft ein Umzug mit Kindern. Dabei ist er zumeist, wenn man einige Tipps beachtet, gar nicht so schwierig. Das Wichtigste: Beziehen Sie Ihre Kinder mit ein! Und dies natürlich altersgerecht und rücksichtsvoll.

Den Umzug früh thematisieren

Sprechen Sie am besten schon einige Zeit vor dem Umzug mit Ihren Kindern über den anstehenden Wohnortwechsel; und dies immer wieder sowie in kleinen Dosen. Denn Alltag, Umgebung und soziales Netz verändern sich auch für die Kleinen durch einen Umzug stark. Veränderung bedeutet dabei auch: Neues entsteht. Dies bedeutet spannende Möglichkeiten und Chancen. Außerdem gehört Veränderung nun einmal zum Leben. Dies werden Ihre Kinder gut begreifen, wenn Sie mit ihnen darüber reden. Und sich wahrscheinlich sogar auf den Umzug freuen – auch wenn er natürlich nicht ganz ohne Verlust von Liebgewonnenem ablaufen kann (was Sie Ihren Kindern gegenüber auch ruhig eingestehen können). Sehr hilfreich ist dabei auch: Das neue Zuhause und/oder die neue Umgebung schon vorab einmal mit den Kindern gemeinsam zu erkunden. 

Kinder mitreden lassen

Wir empfehlen: Räumen Sie Ihrem Kind ein Mitspracherecht ein. Natürlich sollte dies altersgerecht ausfallen. Doch etwa eine Meinung hinsichtlich Farbe und Einrichtung ihres neuen Zimmers haben auch schon noch kleine Kinder. Und warum sollte man hier nicht auch einmal ihren Wünschen folgen – schließlich sind sie es ja, die sich hier, in ihrem neuen kleinen Reich so richtig wohl fühlen sollen. 

Kinder mitmachen lassen

Kinder praktisch jeden Alters können beim Umzug einzelne Aufgaben übertragen werden (z. B. das Packen der wichtigsten eigenen Spielsachen und Stofftiere). Dies auch zu tun, hat einen doppelt positiven Effekt: Die Kleinen sind beschäftigt – und sie sind Teil des Umzugs. Sie erleben ihn mit, gestalten ihn mit. Damit wird er leicht zu einer positiven Erfahrung, und vor allem stehen sie ihm so nicht einfach ohnmächtig und damit ängstlich gegenüber.

Rücksicht nehmen

Wie immer im Leben gilt: Auf die Schwächsten sollte am meisten Rücksicht genommen werden. Ganz praktisch bedeutet dies: Es ist sinnvoll, das Kinderzimmer zuerst einzurichten sowie während des Umzugs allgemein Rückzugsräume für den Nachwuchs zu schaffen. So erfahren die Sprösslinge den Umzug positiver. Und zudem, auch wichtig, sind so bei Bedarf leicht aus wichtigen Umzugswegen und Umzugsarbeitsbereichen herauszuhalten. Gut für deren Sicherheit – und gut für Ihr Vorankommen am Umzugstag.

Das Alter macht viel aus

Allgemein lässt sich sagen, dass Kinder bis etwa sechs einen Umzug am schnellsten verarbeiten. Hier sind die Eltern noch „der völlige Nabel der Welt“. Sind sie da, ist eigentlich alles okay. Kinder im Schulalter hingegen benötigen einige Wochen allein zur grundsätzlichen Eingewöhnung. Das ist vollkommen normal, und die Zeit sollte ihnen auch gewährt werden.


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